Argencup 2014 mit allen Facetten

Der Samstag ist schnell erzählt. Ganz leichter Wind aus West. Und die 806er verscheuchten mit ihrem Massenfrühstart noch den letzten Hauch. Abbruch und Warten und Warten.

 

Der Sonntag versprach aufgrund der Prognosen doch mehr Wind. Diesen mussten wir aber auch erdulden. Endlich konnte gestartet werden bei Wind aus West bis Süd-West. Es zeichnete sich schnell ein Dreikampf zwischen Willy Egger, Günter Samland und Daniel Köppel ab. Laufender Positionswechsel. Schliesslich sah Willy an der Leetonne die richtige Lücke und fuhr mit einem tollen Manöver wieder an die Spitze, welche er dann nicht mehr abgab. Zweiter wurde Günter vor Daniel.

 

Den 2. Lauf mussten wir auch nochmals erdulden, war doch der „blaue Flitzer“ aus der letzten Yardstickgruppe so lange unterwegs, dass wir alle zitterten, ob die Wettfahrtleitung noch vor 13.00 Uhr die 2. Wettfahrt anschiessen konnte. Ganz knapp geschafft. Danke an die Wettfahrtleitung fürs schnelle Kurssetzen nach der Einfahrt des „Speedbootes“.

 

Nun war Action angesagt. Bei auffrischendem Wind aus West (2 bis 4 Bft) wurde gestartet. Schnell setzen sich Daniel Köppel und Günther Samland vom Feld ab. Bereits bei der ersten Kreuz hatte die Köppel-Crew jedoch Probleme bei der letzten Wende vor der Luvtonne. Das Genua verhakte sich in der Saling und riss. Daniel behielt jedoch knapp die Führung, musste sie aber dann unter Spi Günter abgeben. Trotz lädierter Genua konnte Daniel bei der zweiten Kreuz Günther nochmals ein- und überholen. Jedoch passierte das gleiche Missgeschick nochmals. Diesmal kostete es ihm gleich zwei Plätze und somit auch den Gesamtsieg. Auf Platz zwei fuhr bei diesem Starkwind Helmut Kruger, der 806-Kamikaze. Günter feierte schliesslich als konstantester Segler über beide Wettfahrten hinweg den Gesamtsieg. Herzliche Gratulation an Günter. In der zweiten Wettfahrt haben wir alle Willy und Bernd vermisst. Wo seid ihr nur geblieben? Dies hätte für weitere Spannung gesorgt. Ein abwechslungsreiches Regattawochenende ging so mit viel Regen und Wind zu Ende.

 

Mittschiffmann: Jürg Stäheli

(Crewmitglied bei Daniel Köppel)

 

Nachtrag von Daniel Köppel: Jürg hat den Bericht noch vor der Siegerehrung übermittelt, weshalb die Schlussrechnung nicht  korrekt ist, da der zweite Lauf nicht gewertet wurde und somit nur die erste Wettfahrt zählte.

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